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Bereits zum 1. Januar 2018 trat das Betriebsrentenstärkungsgesetz in Kraft. Im Rahmen des aktuellen Updates zu BPSLine Baulohn haben wir wichtige Änderungen in unserer Software hierfür vorgenommen.

Auswirkungen des Betriebsrentenstärkungsgesetzes sind vor allem im Steuerrecht zu verzeichnen:

  • Die steuerfreie Höchstgrenze nach § 3 Nr. 63 EStG wurde von 4 % auf 8 % erhöht. Das steuerfreie Beitragsvolumen erhöht sich damit auf 6.240 € (RV-BBG West 78.000,- x 8 %). Der seit dem Jahr 2005 gewährte Zusatzfreibetrag (1.800 €) entfällt ab dem 1. Januar 2018. Die Grenze für die SV-Freiheit wurde nicht angehoben.
  • Bei Verträgen gem. § 40b EStG wird das Pauschalierungsvolumen von max. 1.752 € p.a. auf die steuerfreie Obergrenze angerechnet. Die Unterscheidung zwischen Alt- und Neuverträgen für Direktversicherungen und Pensionskassen (bei Arbeitgeberwechsel) entfällt.
  • Förderbetrag nach § 100 Abs. 6 EStG: Für Geringverdiener mit einem Bruttoeinkommen von bis zu 2.200 € monatlich kann der Arbeitgeber für die Altersvorsorge des Arbeitnehmers Beiträge einzahlen (Durchführungswege: Direktversicherung, Pensionskasse oder Pensionsfonds). Diese Leistung des Arbeitgebers wird staatlich bezuschusst: Bei Einzahlung von mindestens 240 € und höchsten 480 € jährlich erhält der Arbeitgeber 30 % des gezahlten Beitrags als staatlichen Zuschuss. Dieser Betrag wird von der monatlichen Steuerschuld einbehalten. Achtung: Wenn bereits in 2016 zusätzliche Beiträge geleistet wurden, ist der Förderzuschuss auf den Betrag beschränkt, den der Arbeitgeber an Beitragsleistungen darüber hinaus leistet.

Eine weitere Änderung ist der verpflichtende Arbeitgeberzuschuss in Höhe von mindestens 15 % bei Entgeltumwandlungen. Hintergrund dafür ist, dass der Arbeitgeber ab sofort vom Sparverhalten der Arbeitnehmer nicht mehr profitieren, sondern vielmehr die ersparten SV-Beiträge an das Versicherungsunternehmen abtreten soll. Allerdings ist der Arbeitgeber nur insoweit zum Arbeitgeberzuschuss verpflichtet, als er auch tatsächlich SV-Beiträge einspart.

Die Einführung dieses Zuschusses erfolgt stufenweise:

  • Ab dem 1. Januar 2018 für das beitragsorientierte Sozialpartner-Modell
  • Ab dem 1. Januar 2019 für Neuverträge
  • Ab dem 1. Januar 2022 für alle bestehenden bAV-Verträge
 

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